ist der zentrale Körper unseres kleinen Sonnensystems. Die Sonne ist ein riesiger Fusionsreaktor bei dem Wasserstoffatome miteinander zu Heliumatomen verschmelzen. Durch die Kernreaktionen werden sehr große Mengen Energie freigesetzt. Im Sonneninneren herrschen dabei Temperaturen von bis zu 20 Mio. °C. Die Temperatur auf der Oberfläche liegt bei ca. 5800 °C. Alle 11 Jahre treten Veränderungen in Form von dunklen Flecken auf der Oberfläche ein (Sonnenfleckenzyklus). Auf diesen kurzzeitigen Erscheinungen (Sonnenflecken) herrschen Temperaturen von ca. 4700 °C.
Die Sonne strahlt in jeder Sekunde eine Energie von 3,86 *10^23 kW ins Weltall. Nur 2 Millionstel treffen davon auf unserem Planeten auf. Auf der Erde trifft eine Energiemenge von ca. 1,37 kWh/m² (Solarkonstante) ein. Diese ist von der entsprechenden Klimazone und dem Breitengrad abhängig. In Deutschland wird im Jahr durchschnittlich eine Menge von 900 – 1200 kWh/m² eingestrahlt. In Wüstengebieten, wie der Sahara werden Spitzenwerte von bis zu 1300 kWh/m² erreicht.
Die auf der Erde eingestrahlte Energiemenge ist 10.000 mal so groß, wie die Menschen jährlich an Primärenergie benötigen. Mit neuen Forschungsergebnissen und der Weiterentwicklung der vorhandenen Solar – Technologien werden wir schrittweise immer mehr die Solarstrahlung nutzen können bis wir schließlich unsere gesamte benötigte Energie von der Sonne beziehen.
| Sonne | Erde | |
|---|---|---|
|
Masse |
1,99 * 10^30 kg |
5,97 * 10^24 kg |
| Fallbeschleunigung | 274 m/s² | 9,81 m/s² |
| Mittlere Dichte | 1,41 g/cm³ | 5,52 g/cm³ |
| Mittlerer Durchmesser | 1,392 Mio. km | 12.756 km |
|
|
|
|
| Mittlerer Abstand | 149,5 Millionen km | |